FORUM Stadtkirche e.V. Wunstorf

Engagement für Gott und die Welt

 

AKTUELL:

Das FORUM Stadtkirche e.V. unterstützt sehr gerne die Evangelische IGS und das Hölty-Gymnasium Wunstorf bei der öffentlichen Bewerbung der drei Veranstaltungen zur Berufsorientierung 2024:

2. Veranstaltung zur Berufsorientierung 2024

Berufsorientierung heute: 

Podiumsdiskussion am Donnerstag, dem 04.04.2024, im Rahmen einer Berufsmesse der Evangelischen IGS in Kooperation mit dem Hölty -Gymnasium

Am Donnerstag, dem 04.04.2024, findet in der Zeit von 08:30 bis 13:00 Uhr eine Berufsmesse in der Pausenhalle der Evangelischen IGS und auf dem Schulhof statt.

In diesem Rahmen wird von 10:00 bis 11:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Veränderungen der Arbeitsweilt“ im Andachtsraum stattfinden; Diskussionsteilnehmer sind neben anderen Hans Hanebuth, langjähriger Vorsitzender des FORUM Stadtkirche e.V. mit bewegtem beruflichem Lebensweg und Prof. Dr. Tina Flietemeyer, Professorin an der Universität Oldenburg mit dem Schwerpunkt „Forschung und (inklusive) Didaktik Berufsorientierung, die im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des elften Jahrganges der Ev. IGS und des Hölty-Gymnasium Wunstorf sein werden.

Sowohl regionale als auch überregionale Unternehmen werden sich im Rahmen der Messe für unsere Schülerinnen und Schüler präsentieren und den direkten Kontakt für Praktikum, Ausbildung und Studium anbieten.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

 

Dreifaches Benefizkonzert – ein großer Erfolg

Am vergangenen Sonntag fanden in der Luther Dorfkirche, in der Stadtkirche Wunstorf und in der Sigwardskirche Idensen zeitgleich drei sehr verschiedene Konzerte statt: Während in Luthe Pop und Rock mit „Panik in der Kirche“ zu hören war, gab es in Wunstorf den Chor „Twist & Shout“ und in Idensen Swing sowie Bossa Nova mit Tosh Doll und Teo Merchisan. Was wie Konkurrenz aussieht, war eine gemeinsame Aktion, die aus dem Kulturnetzwerk Wunstorf entstanden ist: Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Helferinnen und Helfer des Hochwassers zum Jahreswechsel 2023/24 auf die Beine zu stellen.

„Es war nicht nur eine Freude in der Vorbereitung“, so die Sprecherin des Kulturnetzwerkes Heike Leitner, „sondern auch beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung das Publikum die Initiative aufgenommen hat.“ Sie hatte die Aktion initiiert und mit Svenja Barembruch, Carola Grießmann, Jörg Mecke, Karin Puy und Alexander Voigt vorbereitet. Mit insgesamt mehr als 300 Besuchern waren alle drei Orte sehr gut besucht und am Ende kamen 2600 Euro zusammen, die jetzt zwischen der Feuerwehr, dem THW und den Johanniter entsprechend der geleisteten Arbeit verteilt werden. Glücklich resümiert Leitner: „An diesem Sonntag konnte man sehr gut den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Wunstorf wahrnehmen – und die Musik verbindet alle.“

Das Forum Stadtkirche startet mit „Wunstorf erzählt“ in das diesjährige Ausstellungsprogramm. Gemeinsam mit dem Hölty-Gymnasium zeigen wir in der Stadtkirche von Schülerinnen und Schülern illustrierte „Wunstorfer Geschichten“. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 3. März 2024, um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage mit musikalischer Umrahmung eröffnet.

Die beiden verantwortlichen Lehrerinnen, Katja Ippisch und Ulrike Tittel, besprachen zur Einführung in das Thema „Bilder zu Texten“ zunächst das Märchen „Hänsel und Gretel“ von Jacob und Wilhelm Grimm mit Illustrationen von Susanne Janssen. Diese moderne Version des bekannten Märchens, für die die Illustratorin 2008 den Deutschen Literaturpreis gewonnen hat, diente den Schülerinnen und Schülern als Vorlage für die anschließende Praxisaufgabe. In dieser sollten sie sich von einer Wunstorfer Anekdote, einer Begebenheit aus den umliegenden Orten oder einer Erzählung ihrer Großeltern zu einer originellen Bilderreihe anregen lassen. Stadtarchivar Klaus Fesche und Hans Hanebuth, Mitglied des Forums Stadtkirche, steuerten allerlei Wunstorfer Geschichten bei. Darüber hinaus standen viele Bücher und Aufzeichnungen über Wunstorf zum Stöbern und Recherchieren zur Verfügung. Individuell wurde dann eine Geschichte ausgewählt, die in vier bis acht Bildern in der Montagetechnik nach Susanne Janssen in Form eines gefalteten Leporellos umgesetzt wurde.

Als zweiter Schritt folgte die Gestaltung einer großformatigen, malerischen Collage auf Grundlage des zuvor gefertigten Leporellos. In der Ausstellung sollen die entstandenen 35 großformatigen Werke für sich stehen und ihre volle Wirkung entfalten, werden aber dennoch zusammen mit den kleinformatigen Leporellos präsentiert, durch die sich der Besucher über den Kontext der jeweiligen Wunstorfer Geschichte informieren kann. So entsteht eine spannende Wechselwirkung zwischen den großen und kleinen Werken, einem Hin- und Herschauen zwischen Bild und Buch und somit zwischen Kunst und Geschichte.

Das Plakatmotiv der Ausstellung zeigt zwei Figuren, die mit geschlossen Augen dem Betrachter gegenüberstehen, wurde von der Schülerin Fiona Edekobi (Jg. 12) extra für das Ausstellungsplakat angefertigt. Es beruht auf dem Motiv „Eyes Wide Shut“, das ein typisches Stilmittel der Illustratorin Susanne Janssen ist. Aus Sicht der Künstlerin sehen ihre Protagonisten mit geschlossenen Augen viel mehr, richten ihren offenen, wachen Blick nach innen, um das Geschehen zu analysieren, zu reflektieren und somit auch zu einer Lösung ihrer Situation zu gelangen. Gleichzeitig wirken sie aber auch sehr unschuldig sowie verletzlich und nehmen der dramatischen Situation ihren Schrecken und ihre Härte. Katja Ippisch erläutert: „Bezogen auf die Ausstellung bietet sich das Stilmittel der geschlossenen Augen für das Plakat regelrecht an, da sich unsere Schülerinnen und Schüler aus dem großen Schatz von Wunstorfer Geschichten neben lustigen zum Teil auch an sehr dramatische, tragische und melancholische Themen herangewagt haben.“ So wurden Texte zur Hexenverbrennung ebenso illustriert wie auch die Geschichte des Wunstorfer Feuerteufels, aber auch jüdische Schicksale. „Wunstorf hat viel erlebt und kann uns einiges davon erzählen“, resümiert Ippisch und ist sich dabei sicher: „Für viele Geschichten jedoch ist es besser, die Augen – reflektierend – kurz zu schließen, damit die Tragik und Dramatik abgemildert wird.“

Der Eintritt ist frei; die Veranstalter freuen sich über Spenden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtkirche (Dienstag: 10 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr, Mittwoch / Donnerstag: 15 – 17 Uhr sowie Freitag: 10 – 12 Uhr) kann die Ausstellung natürlich auch im Rahmen aller weiteren Veranstaltungen des Forums oder der Stifts-Kirchengemeinde bis zum 14. Mai 2024 in der Stadtkirche besucht werden.

 

 

Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V. 2024-2026 (v.l.n.r.): Jens-Peter Loch, Hans Hanebuth, Anja Emmanouilidis, Friedhelm Espeter, Elke Helma Rothämel, Alexander Voigt, Franziska Oberheide, Hermann Meyer, Achim Süß, Malte Süß.

Neue Gesichter im Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V.

Mit der ersten gemeinsamen Sitzung Anfang Februar 2024 hat sich sowohl der neue Vorstand als auch der Beirat des Forum Stadtkirche e.V. gebildet. Beide Gremien werden den Wunstorfer Kulturverein bis zum Beginn des Jahres 2026 leiten.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Friedhelm Espeter. Der 63-jährige, selbständige IT-Projektmanager wird in den kommenden Wochen die Kassenführung des Forums übernehmen. Sein langjähriger Vorgänger Jens-Peter Loch (80) wechselt in den Beirat. Alexander Voigt bleibt erster Vorsitzender; Elke Helma Rothämel zweite Vorsitzende. Franziska Oberheide und Achim Süß komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Im Beirat engagieren sich weiterhin Anja Emmanouilidis, Voigts Amtsvorgänger Hans Hanebuth und Hermann Meyer. Darüber hinaus hat der Vorstand Malte Süß neu in den Beirat des Forums berufen. Der 45-Jährige möchte für das Forum Stadtkirche den Bereich „Konzerte und Lesungen“ ausbauen.

Alexander Voigt (47), Redaktionsleiter einer Braunschweiger PR- und Presseagentur, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Friedhelm Espeter sowie vor allem Malte Süß können wir den Generationenwechsel im Vorstand und Beirat voranbringen; gleichzeitig das Forum Stadtkirche auch thematisch breiter aufstellen. Darüber hinaus freuen wir uns insbesondere auf die Mitarbeit im wachsenden Kulturnetzwerk Wunstorf. Die grandiose „Nacht der Kultur“ soll kein „One-Hit-Wonder“ gewesen sein!“

Wer das Forum dabei unterstützen möchte, kann sich – zum Beispiel über die Homepage www.forum-stadtkirche.de oder die gängigen Sozialen Medien – beim Vorstand melden oder kommt am zweiten Montag des Monats einfach ab 19 Uhr zum Stammtisch im Akropolis, Nordstraße 18.

 

Das FORUM Stadtkirche e.V. hat stellvertretend für den Arbeitskreis Erinnerungskultur ein Spendenkonto für die Wunstorfer Stolpersteine eingerichtet:

FORUM Stadtkirche e.V. – STOLPERSTEINE
IBAN: DE16 2515 2490 0041 1739 49
Verwendungszweck: Wunstorfer Stolpersteine
(sowie Name und Adresse des Spenders,
wenn eine Spendenbescheinigung gewünscht wird)

Die ersten der Wunstorfer Stolpersteine dürften – nach aktueller Planung – im November 2024 im Ortsteil Steinhude und der Wunstorfer Kernstadt verlegt werden. Eine Gedenkstunde zwischen der Stadtsparkasse und/oder in der Stadtkirche Wunstorf wird den Termin abrunden. Details entnehmen Sie bitte im Vorfeld den für Wunstorf relevanten Medien.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Das FORUM Stadtkirche wurde 1999 gegründet. Mit kulturellen, sozialen und kirchlichen Veranstaltungen will das FORUM die Stadtkirche St. Bartholomäus einer größeren Öffentlichkeit öffnen. Dabei kooperieren wir mit den Wunstorfer Kirchengemeinden, der Stadtverwaltung sowie anderen kulturellen Einrichtungen und Vereinigungen in der Stadt.

Die Kirche ist dank der Hilfe von ehrenamtlichen Helfern an mehreren Wochentagen geöffnet.

Dienstag: 10 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr
Mittwoch, Donnerstag: 15 – 17 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr

Zusätzliche Öffnungszeiten für besondere Veranstaltungen sind dort jeweils angegeben.

Die Ausstellung „Kunst im Turm und in der Kirche“ findet einmal im Sommer statt.

Stadtkirche Wunstorf