FORUM Stadtkirche e.V. Wunstorf
Engagement für Gott und die Welt
AKTUELL:

Im Namen des Arbeitskreises Erinnerungskultur und des FORUM Stadtkirche e.V. Wunstorf laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wunstorf herzlich ein zur
Gedenkstunde anlässlich der ZWEITEN Verlegung Wunstorfer Stolpersteine,
am Mittwoch, den 18. März 2026, gegen 11:30 Uhr,
vor dem historischen Haupteingang des Wunstorfer Rathauses.
Gemeinsam mit Bürgermeister Carsten Piellusch, der für den Rat und die Verwaltung der Stadt sprechen wird, den ebenfalls eingeladenen Damen und Herren des Wunstorfer Stadt- und Ortsrates sowie den zahlreichen Spendern und den heutigen Eigentümer-Familien der betroffenen Häuser in der Bahnhof- (Nr. 93), der Hindenburg- (Nr. 30) und der Küsterstraße (Nr. 4) freuen wir uns auf einen würdigen Rahmen zum Abschluss der ZWEITEN Verlegung Wunstorfer Stolpersteine.
Andreas Varnholt, AK Erinnerungskultur
&
Alexander Voigt, FORUM Stadtkirche e.V.

Der Arbeitskreis Erinnerungskultur hat gemeinsam mit dem FORUM Stadtkirche e.V. ein Rahmenprogramm nach der ZWEITEN Verlegung Wunstorfer Stolpersteine organisiert. Nach dem Einbringen der insgesamt 20 weiteren Stolpersteine am Mittwoch, 18. März 2026, vor Häusern in der Bahnhof- (Nr. 93 – 10:00 Uhr), der Hindenburg- (Nr. 30 – 10:30 Uhr) und der Küsterstraße (Nr. 4 – 11:00 Uhr) sowie vor dem historischen Haupteingang des Wunstorfer Rathauses (Gedenkstunde – 11:30 Uhr) laden der Arbeitskreis und das FORUM am Abend gemeinsam in die Stadtkirche ein. Gezeigt wird um 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) der mehrfach – unter anderem mit dem Berlinale Panorama Publikumspreis – ausgezeichnete deutsche Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ aus dem Jahr 2025.
Im November 1992 zerstörte der rassistisch motivierte Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zum Zeitpunkt der (Wieder-)Entdeckung der Briefe nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
Der Eintritt zum Filmabend in der Stadtkirche ist frei; das FORUM sorgt für gekühlte Getränke. Spenden – gerne auch zweckgebunden für die „Wunstorfer Erinnerungskultur“ – sind herzlich willkommen.

Das gemeinsame Kunstprojekt mit der Sek 1 E der Paul-Moor-Schule und dem Kunstkurs auf erhöhtem Niveau Jahrgang 12 des Hölty-Gymnasiums hat bereits im November 2025 begonnen. Neben der Förderschullehrerin Petra Wiesner, der pädagogischen Fachkraft Mondy Nagel und der Kunstlehrerin Katja Ippisch begleitet die Stadthäger Künstlerin Tania Smolka das Kunstprojekt. Sie hat bereits mehrere Kunstprojekte am Hölty-Gymnasium Wunstorf durchgeführt bzw. angeleitet, stellt selbst unkonventionelle, neue Maltechniken vor und leitet die SchülerInnen zu einem experimentellen Umgang mit Farbe an. Für die Hölty-SchülerInnen heißt das, sich auf eine reale Übung einzulassen, theoretische Überlegungen in die Praxis zu transportieren und Lösungen sowohl als Einzelner als auch in der Gruppe zu erarbeiten. Diese neuen Erfahrungen haben die Hölty-SchülerInnen anschließend an die SchülerInnen der Paul-Moor-Schule weitergegeben, um so durch das Anleiten das Gelernte zu vertiefen. Das Experimentieren mit verschiedenen Farben fördert dabei nicht nur die Sinneswahrnehmung und Kreativität, sondern auch die Feinmotorik und Konzentration der SchülerInnen.
Im Anschluss an die malerische Arbeit mit der Rakeltechnik nach Karl Otto Götz werden die entstandenen Papierreste und Farbflächen nicht entsorgt, sondern von den SchülerInnen als Ausgangsmaterial für dreidimensionale Papierplastiken genutzt. Die bemalten Papiere werden zerschnitten, gerissen, gefaltet oder gerollt und durch Knicken, Schichten, Stecken und Kleben zu individuellen Papierplastiken erweitert.

In den entstandenen individuellen abstrakten Kunstwerken kann die Bewegung nicht nur gesehen, sondern als lebendiges Zusammenspiel von Farbe, Rhythmus und Klang erlebt werden. Einen besonderen Reiz stellt dabei das Wechselspiel der technisch verschiedenen, im Dialog miteinander korrespondierenden Werke dar: Die zweidimensionalen Werke zeigen Bewegung als Spur auf der Fläche, während die Plastiken diese Bewegung in den Raum fortsetzen sowie körperlich erfahrbar machen – so wird die Bewegung vom Bild zur Plastik weitergedacht.

Jedoch zeigt sich die Bewegung nicht nur in den künstlerischen Werken, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene: Ziel dieses Gemeinschaftsprojektes ist es, durch die gemeinsame künstlerische Arbeit beidseitig bestehende Berührungsängste der SchülerInnen zweier verschiedener Schulformen abzubauen, einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander zu üben und die Offenheit und das Verständnis füreinander zu fördern. Dabei stehen nicht in erster Linie die praktischen Ergebnisse im Vordergrund, sondern der Prozess. Durch die anschließende Ausstellung der künstlerischen Arbeiten in der Stadtkirche Wunstorf kann dieser gemeinsame Weg wertgeschätzt und reflektiert werden.
Musikalisch gerahmt wird die Eröffnung der Kunstausstellung von dem Schulchor “Buntklang” der Paul-Moor-Schule unter der Leitung von Gaby Grest, Rabea Wedeking und Jonte Wittkugel. Im gebärdenunterstützenden Singen der Hölty- und Paul-Moor-SchülerInnen verbinden sich die ausgestellten Kunstexponate auf sinnlich-ästhetische Weise mit Stimme, Klang und Bewegung.
Der Eintritt ist frei; die Veranstalter freuen sich über Spenden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtkirche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 15 bis 17 Uhr sowie Freitag 10 bis 12 Uhr) kann die Ausstellung natürlich auch im Rahmen aller weiteren Veranstaltungen des Forums oder der Stifts-Kirchengemeinde bis zum 12. April 2026 in der Stadtkirche besucht werden.

Vielen Dank! Nach einigen Reservierungen haben wir für JANSSEN & GRIMM am 24. April 2026 JETZT NUR NOCH rund 20 EINTRITTSKARTEN AN DER ABENDKASSE! Bitte beachten Sie: Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr, bei freier Platzwahl, die Stadtkirche wird ggf. beheizt und das FORUM reicht Getränke! Kommen Sie mit uns oder miteinander ins Gespräch!
Eben waren es noch „Starke Frauen“, jetzt kommt „Bewegung“ in die Wunstorfer Stadtkirche: Das FORUM Stadtkirche präsentiert vom 1. März bis zum 12. April 2026 das Gemeinschaftsprojekt „Bewegung“ der Paul-Moor-Schule und des Hölty-Gymnasiums im historischen Herzen der Auestadt. Die gleichnamige Kunstausstellung wird am Sonntag, den 1. März 2026, 17 Uhr, im Rahmen einer Vernissage feierlich eröffnet.









Neue Gesichter im Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V.

Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V. 2024-2026 (v.l.n.r.): Jens-Peter Loch, Hans Hanebuth, Anja Emmanouilidis, Friedhelm Espeter, Elke Helma Rothämel, Alexander Voigt, Franziska Oberheide, Hermann Meyer, Achim Süß, Malte Süß.
Mit der ersten gemeinsamen Sitzung Anfang Februar 2024 hat sich sowohl der neue Vorstand als auch der Beirat des Forum Stadtkirche e.V. gebildet. Beide Gremien werden den Wunstorfer Kulturverein bis zum Beginn des Jahres 2026 leiten.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Friedhelm Espeter. Der 63-jährige, selbständige IT-Projektmanager wird in den kommenden Wochen die Kassenführung des Forums übernehmen. Sein langjähriger Vorgänger Jens-Peter Loch (80) wechselt in den Beirat. Alexander Voigt bleibt erster Vorsitzender; Elke Helma Rothämel zweite Vorsitzende. Franziska Oberheide und Achim Süß komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Im Beirat engagieren sich weiterhin Anja Emmanouilidis, Voigts Amtsvorgänger Hans Hanebuth und Hermann Meyer. Darüber hinaus hat der Vorstand Malte Süß neu in den Beirat des Forums berufen. Der 45-Jährige möchte für das Forum Stadtkirche den Bereich „Konzerte und Lesungen“ ausbauen.
Alexander Voigt (47), Redaktionsleiter einer Braunschweiger PR- und Presseagentur, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Friedhelm Espeter sowie vor allem Malte Süß können wir den Generationenwechsel im Vorstand und Beirat voranbringen; gleichzeitig das Forum Stadtkirche auch thematisch breiter aufstellen. Darüber hinaus freuen wir uns insbesondere auf die Mitarbeit im wachsenden Kulturnetzwerk Wunstorf. Die grandiose „Nacht der Kultur“ soll kein „One-Hit-Wonder“ gewesen sein!“
Wer das Forum dabei unterstützen möchte, kann sich – zum Beispiel über die Homepage www.forum-stadtkirche.de oder die gängigen Sozialen Medien – beim Vorstand melden oder kommt am zweiten Montag des Monats einfach ab 19 Uhr zum Stammtisch im Akropolis, Nordstraße 18.
Das FORUM Stadtkirche wurde 1999 gegründet. Mit kulturellen, sozialen und kirchlichen Veranstaltungen will das FORUM die Stadtkirche St. Bartholomäus einer größeren Öffentlichkeit öffnen. Dabei kooperieren wir mit den Wunstorfer Kirchengemeinden, der Stadtverwaltung sowie anderen kulturellen Einrichtungen und Vereinigungen in der Stadt.
Die Kirche ist dank der Hilfe von ehrenamtlichen Helfern an mehreren Wochentagen geöffnet.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 15 – 17 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr
Zusätzliche Öffnungszeiten für besondere Veranstaltungen sind dort jeweils angegeben.
Die Ausstellung „Kunst im Turm und in der Kirche“ findet einmal jährlich – im Sommer – statt.

