FORUM Stadtkirche e.V. Wunstorf
Engagement für Gott und die Welt
AKTUELL:

Vielen Dank! Nach einigen Reservierungen haben wir für JANSSEN & GRIMM am 24. April 2026 JETZT NUR NOCH rund 20 EINTRITTSKARTEN AN DER ABENDKASSE! Bitte beachten Sie: Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr, bei freier Platzwahl, die Stadtkirche wird ggf. beheizt und das FORUM reicht Getränke! Kommen Sie mit uns oder miteinander ins Gespräch!
Das FORUM Stadtkirche startet gemeinsam mit dem Kunstverein und dem Hölty-Gymnasium Wunstorf in das Ausstellungsprogramm 2026: „Starke Frauen“ – zu diesem Thema haben mehrere Klassen und Kurse des Hölty-Gymnasiums Wunstorf unter Anleitung von Kunstlehrerin Katja Ippisch in einem längeren kreativen Prozess Bilder von hohem künstlerischem Wert erstellt. Ursprünglich hatte der Kunstverein Wunstorf eine Ausstellung zu dem Thema bei der Nacht der Kultur im Juni 2025 geplant. Dazu war es aus organisatorischen Gründen leider nicht gekommen. Jetzt werden die Bilder in Kooperation mit dem FORUM Stadtkirche bis zum 21. Februar 2026 dort zu sehen sein. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 18. Januar 2026, 17 Uhr, im Rahmen einer Vernissage feierlich eröffnet.
Plakat „Starke Frauen“ vom 18. Januar bis zum 21. Februar 2026.
Zum vorgeschriebenen Themenbereich „Menschendarstellung“ haben sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse selbständig eine weibliche Person ausgewählt, der sie durch ein malerisches oder collagiertes Porträt ihren persönlichen Respekt zollen wollten. Zur Inspiration lagen mehrere Bücher aus der Schulbibliothek zu diesem Thema vor (unter anderem: „Power women – geniale Ideen mutiger Frauen“). Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich für berühmte weibliche Persönlichkeiten aus den Bereichen Film, Wissenschaft, Forschung, Musik, Bildende Kunst, Literatur und Geschichte; aber auch für unbekanntere Frauen aus diesen Themengebieten, die sie für bildwürdig erklärten und ihnen eine künstlerische Hommage widmen wollten.
Astrid Lindgren.
So sind neben geläufigen Namen wie zum Beispiel Anne Frank, Frida Kahlo, Sophie Scholl, Astrid Lindgren mit ihrer starken Heldin Pippi Langstrumpf oder Marie Curie auch Frauen zu finden wie Mildred Harnack (geb. Fish). Die amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin wurde im Zweiten Weltkrieg in Deutschland zu einer Schlüsselfigur im Widerstand. Aufgrund dessen wurde Harnack als einzige amerikanische Frau auf direkten Befehl Adolf Hitlers im Jahr 1943 hingerichtet und gilt heute als eine der bedeutendsten Frauen des deutschen Widerstandes gegen das NS-Regime.
Mildred Harnack (geb. Fish) – gemalt von Sara Melina Biriz (10F3). Als Vorlage für die Porträts dienten Schwarz-Weiß- Abbildungen der gewählten Persönlichkeiten. Diese wurden mithilfe eines Bleistifts bearbeitet, um die verschiedenen Graunuancen voneinander abzugrenzen sowie die Vorlage wie bei einem „Malen nach Zahlen“-Bild zu vereinfachen. Die so entstandene Tontrennung wurde im nächsten Schritt direkt auf der Vorlage mit Farbe bearbeitet oder auf ein Blankoblatt übertragen. Trotz der starken Vereinfachung der Gesichtspartien entstanden auf diese Weise plastische malerische Versionen in ausdrucksstarken Farbklängen, die die wesentlichen Gesichtszüge der Porträtierten entdecken lassen.
So zeigt das Plakat zur Ausstellung „Starke Frauen“ ein malerisches Porträt – mit Collageelementen – der bekannten mexikanischen Malerin Frida Kahlo, die als Ikone der Selbstbestimmung und der inneren Stärke gesehen werden kann. Gezeichnet von den Folgen einer Kinderlähmung und eines schweren Busunfalls sowie damit verbundenen zahlreichen Operationen entwickelte Kahlo ihre eigene künstlerische Bildsprache, um ihr Leiden, ihre Schmerzen und Entbehrungen zu verarbeiten. Sie malte mithilfe einer speziellen Staffelei, die sie auch im Bett benutzen konnte, im Liegen bis zu ihrem viel zu frühen Tod mit 47 Jahren.
Frida Kahlo.
„Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich ein auf kreative Kunstwerke, die außergewöhnliche Frauen würdigen und zeigen, dass Stärke viele Gesichter haben kann: leise oder laut, sichtbar oder unscheinbar“, wirbt die verantwortliche Pädagogin, Katja Ippisch, für einen Besuch der Ausstellung.Der Eintritt ist frei; die Veranstalter freuen sich über Spenden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtkirche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 15 bis 17 Uhr sowie Freitag 10 bis 12 Uhr) kann die Ausstellung natürlich auch im Rahmen aller weiteren Veranstaltungen des Forums oder der Stifts-Kirchengemeinde bis zum 21. Februar 2026 in der Stadtkirche besucht werden.









Neue Gesichter im Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V.

Vorstand und Beirat des FORUM Stadtkirche e.V. 2024-2026 (v.l.n.r.): Jens-Peter Loch, Hans Hanebuth, Anja Emmanouilidis, Friedhelm Espeter, Elke Helma Rothämel, Alexander Voigt, Franziska Oberheide, Hermann Meyer, Achim Süß, Malte Süß.
Mit der ersten gemeinsamen Sitzung Anfang Februar 2024 hat sich sowohl der neue Vorstand als auch der Beirat des Forum Stadtkirche e.V. gebildet. Beide Gremien werden den Wunstorfer Kulturverein bis zum Beginn des Jahres 2026 leiten.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Friedhelm Espeter. Der 63-jährige, selbständige IT-Projektmanager wird in den kommenden Wochen die Kassenführung des Forums übernehmen. Sein langjähriger Vorgänger Jens-Peter Loch (80) wechselt in den Beirat. Alexander Voigt bleibt erster Vorsitzender; Elke Helma Rothämel zweite Vorsitzende. Franziska Oberheide und Achim Süß komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Im Beirat engagieren sich weiterhin Anja Emmanouilidis, Voigts Amtsvorgänger Hans Hanebuth und Hermann Meyer. Darüber hinaus hat der Vorstand Malte Süß neu in den Beirat des Forums berufen. Der 45-Jährige möchte für das Forum Stadtkirche den Bereich „Konzerte und Lesungen“ ausbauen.
Alexander Voigt (47), Redaktionsleiter einer Braunschweiger PR- und Presseagentur, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Friedhelm Espeter sowie vor allem Malte Süß können wir den Generationenwechsel im Vorstand und Beirat voranbringen; gleichzeitig das Forum Stadtkirche auch thematisch breiter aufstellen. Darüber hinaus freuen wir uns insbesondere auf die Mitarbeit im wachsenden Kulturnetzwerk Wunstorf. Die grandiose „Nacht der Kultur“ soll kein „One-Hit-Wonder“ gewesen sein!“
Wer das Forum dabei unterstützen möchte, kann sich – zum Beispiel über die Homepage www.forum-stadtkirche.de oder die gängigen Sozialen Medien – beim Vorstand melden oder kommt am zweiten Montag des Monats einfach ab 19 Uhr zum Stammtisch im Akropolis, Nordstraße 18.
Das FORUM Stadtkirche wurde 1999 gegründet. Mit kulturellen, sozialen und kirchlichen Veranstaltungen will das FORUM die Stadtkirche St. Bartholomäus einer größeren Öffentlichkeit öffnen. Dabei kooperieren wir mit den Wunstorfer Kirchengemeinden, der Stadtverwaltung sowie anderen kulturellen Einrichtungen und Vereinigungen in der Stadt.
Die Kirche ist dank der Hilfe von ehrenamtlichen Helfern an mehreren Wochentagen geöffnet.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 15 – 17 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr
Zusätzliche Öffnungszeiten für besondere Veranstaltungen sind dort jeweils angegeben.
Die Ausstellung „Kunst im Turm und in der Kirche“ findet einmal jährlich – im Sommer – statt.

