Unsere Künstlerinnen und Künstler in diesem Jahr

Micha Kloth – Lockvogel

Micha Kloth wurde 1952 in Lamspringe geboren. Nach seiner Ausbildung zum Farblithographen erhielt er 1985 ein Druckstipendium der Stadt Wolfsburg und konnte 1986 den Förderpreis der Heitland-Foundation in Celle entgegennehmen. Aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse der Künstlerischen Lithographie wurde er von verschiedenen Universitäten und Hochschulen für Lehraufträge engagiert. Neben vielen Ausstellungen in Deutschland wurden seine Arbeiten auch international, u.a. in Ankara, Istanbul, Nizza und Warschau gezeigt.

 

 

 

 

Rudolf Kaplan – Bass-ment

Schon sehr früh zeigte sich Interesse an Kunst, speziell an Grafik, Malerei, Plastiken und auch Musik. Fertigkeiten und Wissen wuchsen über die Zeit autodidaktisch. Themen sind primär Menschen in Konfrontation mit ihrer Umwelt und die Verbindung von Musik mit Malerei. An die Öffentlichkeit trete ich erst seit ca. 7 Jahren z.B. über diverse längerfristige Einzelausstellungen mit je ca. 30 – 40 Bildern (z.B. über 2 Jahre in der Beethovenhalle/DACAPO-Bonn), Gruppenausstellungen in Berlin-Mitte, Ausstellungen Schloss Allner, Galerie Schleiden/Gmünd, Galerie in Chicago, diversen Internet-Galerien (z.B. Allamericanaward / amertawards Vertretung von 25 amerikanischen Galerien / drei meiner eingesandten Bilder wurden ausgezeichnet) etc. Alle meine Bilder (ausgenommen Porträts) entstehen ohne Skizzen, Fotos oder sonstige Vorlagen lediglich aus meiner Vorstellung heraus, direkt auf der Malfläche. Der Malstil wird abgestimmt auf das gewählte Thema bzw. gewünschte Aussage und kann von einer „Kinderbuch“-Illustration bis zur abstrakten Darstellung reichen. Kunst ist für mich der wesentliche Bestandteil einer Kultur. Wenn Kultur als Sammlung von Wissen und Erfahrungen verstanden wird und den daraus abzuleitenden Verhaltungsweisen, dann wäre ein Kriterium der Kunst inwieweit sie zur „Sammlung von Wissen und Erfahrungen“ beitragen und Verhaltensweisen entsprechend beeinflussen kann. Dieses Thema habe ich versucht in meinem aktuell erscheinenden Buch „Ist Kunst noch Kunst?“ zu behandeln.

 

Elina Goldstein – Stillen

Geboren bin ich im Juli 94 in Moldawien (Tiradpol). Ich habe Russisch/ Jüdische Wurzeln und mein Vater hat in Moldawien als Maler/ Kunstler gearbeitet (Reklamen für Schaufenster, Karten, PortrŠts etc.) Das Malen habe ich wohl durch ihn für mich entdeckt. Im Alter von 3 Jahren sind wir als Kontingentflüchtlinge nachDeutschland gekommen. Sowohl im Kindergarten, als auch in der Schule habe ich schon immer sehr gerne und vor allem ständig vor mir her gezeichnet. Angefangen zu malen, also mit Leinwand und Pinsel habe ich erst 2020 wŠhrend des ersten Lockdowns. Ich durfte zwischen Juni und September 2020 meine Bilder zum Thema Mutterschaft in der Frauenklinik der Uni Erlangen (Bayern) ausstellen.

 

Uwe  Jungbluth – ohne Titel

Jahrgang 1941 – gestorben 2016
Schulbesuch und Handwerkslehre, Studium an der Werkkunstsehule Hannover, Abt. Malerei u. Graphik.
Anstellung in einer Kunstwerkstatt für Bleiglasfenster, Dallglasfenster, Mosaiken, Wandmalerei usw. Ständige Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, Ausführung von künstlerischen Arbeiten
Lebte und arbeite seit 1995 hauptsächlich in Griechenland mit Ausstellungen in verschiedenen Galerien u. A. im Goethe-Institut, Thessaloniki